4 Dinge, die die meisten Menschen über mich nicht wissen

​...und ich es dir trotzdem erzähle, ist Folgendes.

Als Kind habe ich mich sehr sonderbar benommen.

Wenn meine Mama mir (damals 1 J.) und meiner Schwester (damals 3 J.) ein Buch vorlas, sagte sie: "Schaut mal Mädchen, das ist ein Qua-Qua."

Daraufhin sagte ich, es sei eine Ente und kein Qua-Qua. Ich achtete sehr auf die korrekte Ausdrucksweise. Dabei war meine Ausdrucksweise natürlich die einzig richtige (Ironie).

Ich hatte panische Angst vor Klospülung, fand aber die Autos absolut ungefährlich und ging bis zur Pubertät über die Straße, ohne nach links und rechts zu schauen.

Je älter ich wurde, desto ausgepägter wurden meine Aussetzer. Mein Verhalten war ungewöhnlich.

Ich war dickköpfig, sagte man. Diese Dickköpfigkeit war so sonderba​r und hartnäckig, dass ich 2 mal getauft wurde.

Ja, richtig. 2 mal.

Ältere Damen sagten über mich, ich sei vom Teufel besessen. Autistische Kinder "gab" es damals einfach nicht.

Meine arme Mutter. Ich kann mir sehr gut die Vorwürfe vorstellen, denen sie sich damals stellen musste.

Über mich - Lieblingstasse

​Was ​gibt es noch über mich zu wissen?

Wie die aufmerksame Leserin es bereits erfahren hat, bin ich in der UdSSR geboren, in Kasachstan aufgewachsen und mit 16 nach Deutschland übergesiedelt (lustiges Wort, ich die Übersiedlerin.)

Ich bin also im Kommunismus geboren, in Demokratie gereift und höre gerne welche Musik?

Richtig!

Die türkische.

Ich singe ​laut im Auto mit, verstehe kein Wort und suche stets nach neunen, inspirierenden Liedern.

Wenn Robin (11) mit seinen türkischen Freunden in meinem Auto sitzt, dann bittet er mich vorsorglich mal die Klappe zu halten oder einfach das Radio einzuschalten. 

"Bitte, Mama, nicht singen", sagt er dann.

Liebes Kind.

Einmal waren ich und mein Mann (damals noch ohne Kinder) in der Türkei, in einem Clubhotel. Dort sang ich auf Türkisch der geschäftigten Belegschaft ein Lied.

Was soll ich sagen, wir waren das beliebteste Deutschpärchen in diesen 2 Wochen und bekamen die saubersten Tische.

Weniger lustiges über mich

​Seit meinem 6. Lebensjahr habe ich Migräne. Auf ihrem Höhepunkt hatte ich von 30 Monatstagen an 24-25 Tagen Migräne.

Ohne jetzt ins Detail zu gehen, heißt es, dass die Migräne den Serotoninspiegel senkt. Serotonin ist u.a. für Glücksgefühle zuständig.

Als wäre es nicht genug, dass ich höllische Schmerzen hatte, war ich auch noch halb depressiv, weil mir die Glückshormone fehlten.

Es war eine sehr, sehr schlimme Zeit.

Es gab wahrscheinlich keinen Arzt, den ich nicht aufgesucht hätte. Keiner konnte helfen.

Heute weiß ich, dass ich schlicht keine Kohlenhydrate essen darf. Oder wenigstens nicht auf leeren Magen.

Das hilft.

​Und zwar genau so lang, bis ich zum nächsten Punkt komme.

Wirbeltrommel:

Über mich - Lieblingskuchen

​Frankfurter Kranz

Ich liebe diesen Kuchen!

Andere Menschen trinken Wein und wissen, dass sie morgen mit einem dicken "Kater" aufwachen werden. Ich esse ​ein Stück Frankfurtrer Kranz mit den gleichen Gedanken.

Kuchen = Migräne. Mir egal.

Einmal im Monat nehme ich das in Kauf.

Das waren ​jetzt die unwichtigsten Fakten über mich, die ich mal erzählen wollte 🙂 

​​Fortsetzung folgt...


P.S.: Wer hat die wundervolle Stadt von den beiden Fotos erkannt?

Was ist das für eine Stadt?


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